Über 20 % der Bevölkerung hat alljährlich mit den Auswirkungen des Pollenflugs zu kämpfen und leidet unter Pollenallergie (Heuschnupfen). Diese Zahl wächst Jahr für Jahr. Mit anderen Allergieformen, wie Kontakt- und Nahrungsmittelallergien zusammen, ist gar fast jeder dritte betroffen. Den Hauptanteil machen allerdings die Pollenallergiker aus.
Eine Pollenallergie muss ernst genommen und behandelt werden, um einen Etagenwechsel hin zum Asthma zu vermeiden. Auch in
meinen Anwendungen ist die Pollenallergie eine der wesentlichsten Linderungsziele.

Was sind Pollen?

Pollen sind kleine männliche Zellen, die das männliche Erbgut bei den Pflanzen übertragen und durch den Wind überall hin verstreut werden. Mit dem Auge sind sie nicht zu erkennen. Eine Roggenähre kann z.B. durch den Wind bis zu vier Millionen Pollenkörner verstreuen. Aber bereits eine Menge von 50 Pollen pro Kubikmeter Luft reicht aus, um auf Pollen allergisch zu reagieren. Außerdem können Pollen durch die Luft hunderte Kilometer weit getragen werden, so dass man der Gefährdung kaum entkommt.
Besonders im Frühling und Sommer, wenn in der Natur alles zu blühen beginnt, bleiben Allergiker lieber im Haus. Denn da ist die Gefahr, von Pollenallergiesymptomen belästigt zu werden, für viele Menschen zu hoch.

Ursachen einer Pollenallergie

PollenDie Pollen des Blütenstaubes bestimmter Gräser und Pflanzen sind hauptsächlich für die Entstehung einer Pollenallergie verantwortlich. Sowohl Bäume, wie Birken und Erlen, als auch Sträucher, Gräser und Getreidearten, wie zum Beispiel Roggen, oder auch Kräuter können eine solche Allergie auslösen.
Übertriebene Reinlichkeit sorgt laut Meinung einiger Ärzte dafür, dass das Immunsystem des Menschen mit Allergieauslösern nicht mehr so gut zurechtkommt.

Nicht selten werden Pollenallergien auch vererbt:
Ein Elternteil ist Allergiker -> Kind wird zu ca. 30% auch Allergiker
Beide Elternteile sind Allergiker -> Kind wird zu ca. 60% Allergiker

Nur sensibilisierte Allergiker reagieren
Kommen die Blütenpollen mit den Schleimhäuten in der Nase oder in den Augen in Kontakt, kann eine Pollenallergie ausgelöst werden. Hierbei reagiert das körpereigene Immunsystem auf die eigentlich harmlosen Baum-, Gräser- oder Getreide-Pollen.

Für die allergische Reaktion verantwortlich zeichnen die in den Pollen enthaltenen Allergene (körperfremde Eiweiße).
Allerdings sind nur sensibilisierte Allergiker davon betroffen. Untersuchungen zufolge kann auch Stress Allergiesymptome auslösen bzw. verstärken ebenso wie eine jahrelange chronische Histamin-Intoleranz (die oft unerkannt bleibt).

Wann fliegen die Pollen?

Beginn der Pollenflugsaison ist schon im Februar mit den Haselpollen. Im März beginnt normalerweise der häufig problematischere Birkenpollenflug. Gräser-Pollen gesellen sich ab Ende April dazu. Im August und September nimmt der Pollenflug dann ab, so dass die meisten Personen dann wieder beschwerdefrei sind.
Die Pollenflugzeiten hängen zum einen von der Großwetterlage und der Region (Flachland oder höhere Lagen) ab. Dauert der Winter mal länger, dann kommt meist eine höhere Allergenbelastung auf Allergiker zu, weil mehrere Pollenarten gleichzeitig in der Luft sind.

Die Beschwerden der Allergiker sind umso ausgeprägter, je mehr Pollen sich in der Luft befinden. In der Stadt ist abends der stärkste Pollenflug zu beobachten, während es auf dem Land üblicherweise morgens am schlimmsten ist.

Viele Pollenallergiker leiden unter Kreuzallergien

Obwohl die Pollenallergie für Betroffene schon belastend ist, so kommen für rund die Hälfte der Pollenallergiker auch noch Kreuzallergien hinzu. Hierbei reagiert man neben den Pollen auch auf bestimmte Lebensmittel allergisch. Beispiel: Birkenpollenallergiker reagieren häufig auch auf Äpfel, weil beide Allergene sich stark ähneln und das Immunsystem diese nicht unterscheiden kann.

Allergiker sollten sich ihre Lebensfreude aber nicht nehmen lassen und stattdessen mit den passenden Maßnahmen gegensteuern. Zahlreiche Erfahrungsberichte haben gezeigt, dass die Kinesiologie hier sehr gute Erfolge erzielt.
Kontaktieren Sie mich per Mail, oder vereinbaren Sie telefonisch (0664/42 11 426) einen Gesprächstermin!

 

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